Einige wenige Bücher können bei der Autorin noch bestellt werden.

  • Sonderausgabe Wölfe und Sonnenblumen / Der Zug in die Freiheit zum Preis von 10 €
  • Russlanddeutsche Pioniere im Urwald zum Preis von 8 €
  • Der Schlittschuhclown zum Preis von 8 €

Alle Bücher werden mit Autogrammkarte und kostenlosem Versand geliefert.

Wenden Sie bitte sich über diese Mailadresse mit Ihrer Anschrift an die Autorin:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schicksalsjahre in Sibirien

Von 1941 ab wird die Geschichte von Olga erzählt, ihrer Verbannung nach Sibirien, dem harten Überlebenskampf dort und endlich die gute Nachricht, sie kann nach Deutschland ausreisen.

Das Buch erschien 1985 und ist heute noch aktuell im Zusammenhang mit Vertreibung, dem Schicksal als Flüchtling und der Problematik, in einem fremden Land eine neue Heimat zu finden.

Russlanddeutsche Pioniere im Urwald

In diesem Buch, 1993 erschienen, wird der weite Weg einer russlanddeutschen Familie nach Südamerika mit allen Höhen und Tiefen geschildert. 1926 verlassen sie mit dem Schiff Europa und machen sich auf den Weg nach Brasilien.

Emilie – Herrin auf Christiansfeld

Erst 17 Jahre alt, wird Emilie verheiratet und ist jetzt Herrin auf Gut Christiansfeld. Sie entwickelt sich zu einer fähigen Gutsherrin und wird von allen geliebt. Mit der Revolution 1917 in Russland kommen die Schicksalsschläge: Ihr Mann und zwei Söhne werden getötet, Emilie wird von den Bolschewiken gejagt. Ihr Überlebenskampf bis zur Verbannung nach Sibirien wird eindrucksvoll geschildert.

Das 2002 erschienene Buch erscheint nun in einer 2. Auflage im Juni 2016. Durch zahlreiche Spenden wurde es der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland ermöglicht, dieses Buch (s. auch unter "Home") zu drucken und es einer interessierten Leserschaft zum Preis von 9,90 € wieder zugänglich zu machen. Allen Spendern und Spenderinnen dafür ein herzliches Dankeschön!

 

 

Eine wahre Begebenheit

In Andrenburg lebte ein Mann mit 7 Kindern. Schmalhans war bei ihnen Küchenmeister. Eines Tages war er mit mehreren Männern auf dem Feld, um Mais zu brechen. In der Vesperpause setzte er sich etwas abseits, damit die Männer nicht sehen sollten, dass er nur eine kleine Salo-Schwarte dabei hatte. Sein Brot aß er trocken. Als er fertig war, schmierte er die Schwarte so um seinen Mund, dass er vor Fett triefte. ... Er zeigte seine fettige Schnute und rief aus: "Ach, wie habe ich gut gegessen!" ... Von diesem Tag an hatte er seinen Spitznamen: Speckschnütle.

Zum Ausprobieren: Schmandkuchen

Teig:

  • 200 g Mehl
  • 60 g Schmalz
  • Prise Salz
  • 100 ml Milch
  • daraus einen glatten Mürbeteig kneten
  • halbe Stunde ruhen lassen

Belag:

  • 3 Eigelb
  • 2 Becher saure Sahne
  • Salz
  • Kümmel
  • etwas Schnittlauch
  • die Eigelbe mit der sauren Sahne gut verrühren und auf dem Boden verteilen
  • Kümmel und Schnittlauch darüber streuen
  • 25 bis 30 Minuten bei 180 Grad im Backofen backen.

Guten Appetit!

Alle Spuren sind verweht

Sei es die Verfolgung der Russlanddeutschen im Zuge der Entkulakisierung 1929 - Kulaken waren laut Gesetz Bauern, die familienfremde Arbeitskräfte beschäftigten, völlig willkürlich ausgelegt - oder schon 1914 beim Ausbruch des 1. Weltkrieges oder 1941 mitten im 2. Weltkrieg - im Ergebnis war alles gleich schrecklich! Menschen deutscher Abstammung werden zu Zwangsarbeit verurteilt und in die Verbannung geschickt. Sibirien, Schnee, eisige Kälte. Frauen auf dem Weg zur Arbeit, schlecht gekleidet, hungrig, erschöpft, oft belastet durch die Sorge um Familienangehörige. Manche schafften es zu überleben. Stellvertretend für die vielen ungenannten Frauen malen, dichten und erzählen die Autoren und Autorinnen hier von ihren Frauen, Müttern, Großmüttern und Tanten, damit nichts in Vergessenheit gerät.

1997 erschienen, Titelbild von Andreas Prediger

Dieses Buch wurde in den USA ins Englische übersetzt.Nelly Däs "Gone without a trace", translated by Nancy Bernhardt Holland. 2001.

Lasst die Jugend sprechen

Auch in diesem Sammelband lässt Nelly Däs andere zu Wort kommen. Russlanddeutsche Jugendliche bekommen die Möglichkeit, ihre Erlebnisse und Erkenntnisse mit eigenen Worten darzustellen. Wie anders wollen wir an die ganze Wahrheit kommen, die nur die wissen, die alles miterlebt oder wenigstens aus erster Hand von ihren Eltern und Großeltern erfahren haben?

Sibirien 1962. Nadja, 17jährige Tochter des Fährmannes Dimitrij, sitzt träumend am Fluss Oljokma und sehnt sich hinaus in die Welt ... Nadja - in Wahrheit, wie sich später herausstellt, Tochter einer Ukrainerin und eines deutschen Soldaten - steht ein harter und leidvoller Lebensweg bevor, bis sie, zusammen mit ihrem Mann, dem Russlanddeutschen Eduard, nach Deutschland ausreisen kann.

Dieses Buch zeigt Nelly Däs als großartige Erzählerin, die offen und mutig beschreibt, wie Menschen in einer Zeit leben mussten, in der Gorbatschow unhaltbare Positionen im Zeichen von Glastnost und Perestroijka revidierte.

Die österreichische Filmemacherin Karin Brandauer begann diesen Stoff 1995 für das ZDF zu verfilmen, starb aber überraschend während der Dreharbeiten. Ausgestrahlt wurde der Zweiteiler "Nadja - Heimkehr in die Fremde" am 16./18. 9. 1996 im ZDF. Hauptdarstellerin war Ingrid Friedrich, weitere Hauptrollen hatten Dietmar Bär, Ulrich Mühe, Udo Schenk, Rolf Hoppe.

Das Buch wurde in Dänisch übersetzt.

Wölfe und Sonnenblumen, der 1. Teil der beiden biographischen Romane beginnt im November 1937. Seit mehr als 2 Jahren sind die Schmidts, eine deutsche Familie, die seit Generationen im russischen Schwarzmeer - Gebiet ansässig ist, schon auf der Flucht. Wie andere freie Bauern wollte man den Vater zwingen, der Kolchose beizutreten. Eines Nachts wird er von Milizsoldaten verhaftet, zu 30 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und nach Sibirien verschleppt. Harry, Johann und  Nelly ahnen nicht, dass sie ihren Vater nie wiedersehen werden. Nach Monaten voller Angst und Ungewißtheit, voller Strapazen und Entbehrungen gelingt es der Mutter, sich mit den Kindern zu Verwandten durchzuschlagen.

Der Zug in die Freiheit, der 2. Teil dieser Lebensgeschichte, erzählt von Nelly, die immer noch auf der Flucht ist und eine kurze Zeit der Ruhe in Wronke/Polen erlebt. Von der Familie getrennt, muss sie sich zusammen mit anderen Mädchen aus dem Landjahrlager vor der heranrückenden russischen Armee in Sicherheit bringen.

Beide Bücher erschienen bei verschiedenen Verlagen und mehreren Auflagen. Ein Sonderband vereint beide Teile und ist in wenigen Exemplaren noch bei der Autorin erhältlich.

Mit Timofej durch die Taiga

Dieses Jugendbuch erschien zuerst 1977, dann in einer zweiten Auflage 1990 und mit 50 000 Exemplaren als  sehr erfolgreiches Taschenbuch bei dtv. Eine Wildnisgeschichte, wie sie Jungen und Mädchen gleicherweise schätzen: Lagerfeuer, Blockhütte, Jagdabenteuer, Begegnung mit Luchs, Wolf, Bär und die Hauptsache: die Freundschaft mit dem alten Waldgänger.

 

Aljoscha - ein Junge aus Krivoj Rog

Dieses Jugendbuch erschien 1991 und schildert das harte Leben des 13jährigen Aljoscha, der in der sowjetischen Stadt Krivoj Rog in der Ukraine lebt. Bitterarm ist sein Familie, der Vater oft arbeitslos. Aljoscha gerät unter den Einfluss einer Jugendbande und beginnt zu stehlen  -  hauptsächlich Nahrungsmittel, damit er und seine Familie überleben können. Ein langer und mühseliger Weg liegt vor ihm, bis er aus diesem Elend herauskommt.

 

Der Schlittschuhclown

Im Jahr 2000 erschien der "Schlittschuhclown". Es erzählt von dem 5jährigen Helmut, der 1941 mit Mutter und Großmutter nach Sibirien verbannt wurde. Er kam ohne Stimmbänder auf die Welt und muss den Hass des ganzen Dorfes Bubnova erleiden. Besonders ein Junge namens Lowa tut sich negativ hervor: Helmut wird wie ein wildes Tier von der Kindermeute durchs Dorf gehetzt und ist dem hilflos ausgeliefert. Bis sich ein ehemaliger Schlittschuhläufer seiner annimmt und ihn trainiert. Dann ändert sich sein Leben  -  aber Freud und Leid bleiben weiterhin bestimmend in seinem Leben.

Einige wenige Exemplare sind noch bei der Autorin zu beziehen.